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Himbeerkonfitüre: Der Klassiker mit frischem Himbeersaft

Himbeerkonfitüre selber machen: Frische Himbeeren und Himbeersaft für die intensivste Konfitüre. Einfaches Grundrezept mit Variationen.

Säfte.online Redaktion 6 Min. Lesezeit
Himbeerkonfitüre: Der Klassiker mit frischem Himbeersaft

Himbeerkonfitüre: Einfacher geht kaum

Himbeerkonfitüre ist der Einsteigerklassiker unter den Marmeladen — und mit Abstand die einfachste. Himbeeren zerfallen von selbst beim Kochen, du brauchst kein Entsteinen, kein Schälen, kein Schnippeln. Unser Twist: Wer die Konfitüre noch intensiver möchte, ersetzt einen Teil der ganzen Beeren durch frisch gepressten Himbeersaft.

Zutaten für ca. 4 Gläser (à 250 ml)

  • 750 g frische Himbeeren (oder TK)
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • Saft von 1 Zitrone
  • Optional: 150 ml frisch gepresster Himbeersaft (aus 200 g zusätzlichen Himbeeren)

Für die Saft-Variante: 600 g ganze Himbeeren + 150 ml Himbeersaft statt 750 g ganzer Himbeeren.

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Himbeeren vorbereiten

Frische Himbeeren verlesen — matschige Beeren aussortieren, nicht waschen (Himbeeren saugen sich voll). TK-Himbeeren gefroren verwenden.

2. Optional: Himbeersaft pressen

200 g Himbeeren durch den Entsafter geben oder durch ein feines Sieb drücken. Den Saft auffangen — er intensiviert den Geschmack der Konfitüre enorm.

3. Kochen

  1. Himbeeren (und optional Saft) mit Zitronensaft in den Topf geben
  2. Gelierzucker einrühren
  3. Unter Rühren aufkochen, 4 Minuten sprudelnd kochen
  4. Gelierprobe machen

4. Abfüllen

In sterilisierte Gläser füllen, verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Kerne drin oder draußen?

Die Gretchenfrage bei Himbeerkonfitüre:

Mit Kernen (empfohlen):

  • Authentisch, rustikaler Look
  • Mehr Ballaststoffe
  • Traditionell
  • Weniger Arbeit

Ohne Kerne:

  • Glatter, eleganter
  • Besser für Gebäckfüllungen
  • Angenehmer auf dem Gaumen
  • Mehr Aufwand: Durch ein feines Sieb passieren

Kompromiss: Die Hälfte der Himbeeren pürieren und durch ein Sieb passieren (kernfrei), die andere Hälfte ganz lassen. So hast du eine glatte Basis mit ganzen Beeren-Stücken.

Tipps

TK-Himbeeren sind völlig okay: Sie sind oft sogar besser als frische aus dem Supermarkt, weil sie reif geerntet und sofort eingefroren werden. Und sie sind deutlich günstiger.

Nicht zu lange kochen: Himbeeren verlieren bei langem Kochen schnell ihre leuchtende Farbe. Genau 4 Minuten reichen.

Zitronensaft ist Pflicht: Er verstärkt die rote Farbe, gibt Frische und hilft beim Gelieren.

Haltbarkeit: 12 Monate ungeöffnet. Die Farbe bleibt bei kühler, dunkler Lagerung am besten erhalten.

Variationen

  • Himbeer-Vanille: Vanilleschote mitkochen — der Klassiker unter den Klassikern
  • Himbeer-Lavendel: 1 TL getrockneten Lavendel mitkochen — provenzalisch
  • Himbeer-Limette: Limettensaft statt Zitronensaft — frischer, exotischer
  • Himbeer-Rosmarin: Rosmarinzweig mitkochen — überraschend gut zu Käse

FAQ

Wie viele Himbeeren brauche ich für ein Glas? Ca. 200 g frische Himbeeren ergeben ein Glas (250 ml) Konfitüre. Durch das Einkochen verlieren die Beeren etwa die Hälfte ihres Volumens.

Meine Konfitüre ist zu flüssig — was tun? Erneut aufkochen und 2 Minuten nachkochen. Beim nächsten Mal: Gelierzucker 1:1 statt 2:1 verwenden für festeres Ergebnis.

Kann ich auch Waldbeeren-Mix verwenden? Natürlich — dann wird es eine Beerenkonfitüre. Aber reine Himbeerkonfitüre hat den intensivsten Geschmack.

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