Rote-Bete-Saft: Das Kraftpaket selber machen
Rote-Bete-Saft selber machen: 4 Variationen des erdigen Powersafts. Tipps für besseren Geschmack und maximale Nährstoffe.
Rote-Bete-Saft: Der unterschätzte Supersaft
Rote-Bete-Saft ist nicht gerade ein Liebling auf den ersten Schluck — der erdige Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt einen der nährstoffreichsten Säfte überhaupt: reich an Nitrat (das die Durchblutung fördert), Folsäure, Eisen und Betain. Nicht umsonst trinken Profisportler Rote-Bete-Saft vor dem Wettkampf. Mit den richtigen Kombinationspartnern schmeckt er sogar richtig gut.
Das Grundrezept
Zutaten (1 großes Glas, ca. 300 ml):
- 2 mittelgroße Rote Bete (roh, geschält)
- 2 Äpfel (süße Sorte wie Gala oder Fuji)
- 3 cm frischer Ingwer
- Saft von 1/2 Zitrone
Zubereitung:
- Rote Bete schälen und in Stücke schneiden
- Äpfel waschen, vierteln, Stiel entfernen
- Ingwer schälen
- Alles durch den Entsafter geben
- Zitronensaft unterrühren
Tipp: Die Äpfel sind entscheidend — sie mildern den erdigen Geschmack der Roten Bete deutlich ab.
4 Variationen
1. Rote Bete-Apfel-Karotte — Der Einstieg
- 1 Rote Bete, 2 Äpfel, 3 Karotten, 1/2 Zitrone
- Mild, süß, perfekt für Einsteiger
2. Rote Bete-Orange — Der Fruchtige
- 2 Rote Bete, 3 Orangen (geschält), 2 cm Ingwer
- Die Orange überdeckt den erdigen Geschmack fast komplett
3. Rote Bete-Sellerie-Gurke — Der Grüne
- 1 Rote Bete, 3 Stangen Sellerie, 1/2 Gurke, 1 Apfel, 1/2 Zitrone
- Herb, erfrischend, niedriger Zuckergehalt
4. Rote Bete-Granatapfel — Der Antioxidant
- 2 Rote Bete, 1 Granatapfel (Kerne), 1 Apfel, 1/2 Zitrone
- Doppelte Antioxidantien-Power, leuchtend rot
Tipps für besseren Geschmack
Immer mit Apfel oder Orange kombinieren: Rote Bete pur ist für die meisten zu erdig. Süße Früchte gleichen das aus.
Ingwer hilft: Die Schärfe des Ingwers überdeckt den erdigen Beigeschmack effektiv.
Zitrone ist Pflicht: Ohne Zitrone schmeckt Rote-Bete-Saft flach. Die Säure bringt Frische und Balance.
Achtung, Flecken: Rote Bete färbt alles — Hände, Kleidung, Arbeitsflächen, Entsafter. Schürze tragen und Entsafter sofort reinigen.
FAQ
Muss ich die Rote Bete roh verwenden? Ja — rohe Rote Bete hat deutlich mehr Nährstoffe und Nitrat als gekochte. Vorgekochte vakuumierte Rote Bete ist für Saft nicht geeignet.
Warum trinken Sportler Rote-Bete-Saft? Das Nitrat in der Roten Bete wird im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt, das die Blutgefäße weitet und die Sauerstoffversorgung der Muskeln verbessert. Studien zeigen 1–3 % Leistungssteigerung bei Ausdauersportlern.
Wie viel sollte man trinken? 200–500 ml pro Tag. Sportler trinken 500 ml ca. 2–3 Stunden vor dem Training. Mehr als 500 ml kann den Urin und Stuhl rot färben — das ist harmlos.